Konzeption

Die Konzeption des Kinder- und Jugendzentrums „Live“

  1. Eckdaten
  • Vorstellung der Einrichtung

Adresse:
Kinder-und Jugendzentrum LIVE St. Martin
Bachstr. 2
53359 Rheinbach
Tel.: 02226/2695
Fax: 02226/168147

Träger:
Katholische Kirchengemeinde St. Martin in Rheinbach

Mitarbeiter:
Sven Kraywinkel,  Leitung Sozialarbeiter/Sozialpädagoge B.A.
Annegret Schmidt-Schockemöhle, Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
Johannes Parting, Sozialarbeiter/Sozialpädagoge M.A.

Email:
Info@live-st-martin.de

Homepage:
www.live-st-martin.de

Öffnungszeiten:
Die Öffnungszeiten betragen 35 Wochenstunden.

Montag bis Freitag von 15:00 bis 20:00 Uhr Offener Treff.
Für Kinder unter 13 Jahren nur bis 19:00 Uhr.
Für Kinder unter 11 Jahren nur bis 18 Uhr.

Während der Ferien gibt es gesonderte Öffnungszeiten für die Kinder und Jugendlichen.

Dienstag von 15:00-20:00 Uhr Offener Treff in Oberdrees.
Donnerstag von 15:00-20:00 Uhr Offener Treff in Wormersdorf.
(Derzeit sind die Ortschaften geschlossen.)

 

  • Leitbild

Auf der Grundlage des Evangeliums praktiziert das Jugendzentrum LIVE St. Martin Nächstenliebe gegenüber allen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ungeachtet ihrer Konfession.

Das LIVE St. Martin bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Möglichkeiten, ihre freie Zeit zu gestalten und zu erleben. Die Angebote richten sich an alle junge Menschen im Stadtgebiet, sowie den Stadtteilen von Rheinbach und den angrenzenden Gemeinden. Folgende Rahmenziele sollen das gesamte Erscheinungsbild der Einrichtung betreffen und bestimmen:

  • Stärkung des Selbstwertgefühls durch Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, Eigenverantwortlichkeit und Toleranz
  • Entwicklung zur Selbständigkeit
  • Kommunikation und soziales Engagement
  • Identifikation durch Mitbestimmung und Selbstorganisation
  • Kreativität
  • Förderung von spezifischen Zielgruppen (Mädchen- und Jungenarbeit)
  • Beteiligung mit Mitverantwortung

 

  • Pastorales Rahmenkonzept

Das pastorale Rahmenkonzept
Das Erzbistum Köln hat sich mit Blick auf zukünftiger Arbeit für vier grundlegende und gleichwertige Optionen ausgesprochen. Diesem Konzept schließen wir uns als Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit der kath. Kirchengemeinde St. Martin Rheinbach an.
Die Entscheidung für diese vier Optionen bedeutet, dass wir den dort benannten Anliegen Vorrang geben vor anderen möglichen Themen und Tätigkeiten.

Option für die Kirche als Ort der Begegnung mit Jesus Christus
Wir laden junge Menschen zur Begegnung und zu einem Leben mit Jesus Christus und seiner Botschaft in die Gemeinschaft der Kirche ein.
Wir wollen sie in ihrer Lebenswelt wahrnehmen und ansprechen. Wir bieten ihnen Begleitung dabei an, ihr Leben zu erfahren, zu verstehen und verantwortlich zu gestalten.
Wir bieten ihnen Raum für Dialog, Mitwirkung, Gemeinschaft und Spiritualität und laden sie ein, auf ihre Weise an der Erneuerung und am Leben der Kirche mitzuwirken.

Option für Personalität und Solidarität
Der einzelne Mensch und die Gemeinschaft sind aufeinander bezogen und stehen doch in einer Spannung zueinander.
Deshalb wollen wir jungen Menschen helfen zu entdecken, dass sie ihre Identität gerade dann finden, wenn sie die notwendige Spannung zwischen Individualität und Gemeinschaft aushalten. Wir wollen sie dabei ermutigen und darin unterstützen, selbstverantwortliche Individuen zu werden und zu bleiben.
Gleichzeitig wollen wir Ihnen positive Erfahrungen von tragfähiger Gemeinschaft ermöglichen und sie befähigen, selbst Gemeinschaft zu leben, solidarisch mit anderen zu leben und Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

Option für Partizipation
Wir wollen die Beteiligung und Mitverantwortung aller Kinder und Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Lebensbedingungen ermöglichen und stärken. Dies gilt für alle Ebenen von Kirche und Gesellschaft.
Partizipation vollzieht sich in der Offenen Jugendarbeit ganz konkret: Jugendliche werden an der Gestaltung und an den Inhalten angemessen beteiligt; zum Beispiel durch die „Planbar“, die im Sommer 2013 eingerichtet wurde.

Option für ärmere und benachteiligte junge Menschen
Gerade die Offene Kinder- und Jugendarbeit spricht einen Personenkreis an, der eher zu sozial benachteiligten Schichten gehört. Dies geschieht zwar nicht zwangsläufig, die Praxis zeigt aber, dass Offene Angebote meist von den Jugendlichen genutzt werden, die von anderen Anbietern (Vereine etc.) nicht erreicht werden.

 

  1. Lebenslagen und Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen
  • Infrastruktur

Kinder und Jugendliche in Rheinbach leben mit ca. 27.000 Einwohnern in einer mittelgroßen Stadt des Rhein-Sieg-Kreises. Neben dem gleichnamigen Ortskern gehören neun weitere Ortsteile zu Rheinbach. (Flerzheim, Niederdress, Oberdrees, Wormersdorf, Hilberath, Neukirchen, Queckenberg, Ramershoven und Todenfeld). Rheinbach ist ein größeres Dienstleistungszentrum im linksrheinischen Kreisgebiet und gehört als Mittelzentrum dem Rhein-Sieg-Kreis an. Die beiden Großstädte Köln und Bonn liegen jeweils 45 bzw. 20 Kilometer entfernt. Rheinbach ist verkehrsgünstig gut angebunden (A61, A565) und durch den öffentlichen Personennahverkehr gut erreichbar.

Der Jugendanteil in Rheinbach macht  20% der Gesamteinwohnerzahl aus. (ca. 5000). Rheinbach verfügt über eine Fachhochschule, ein Berufskolleg, fünf Grundschulen, eine auslaufende Haupt- und Realschule, eine Gesamtschule und zwei Gymnasien. Des Weiteren erfasst Rheinbach 16 Kindertageseinrichtungen für die Betreuung von Kindern. Im Bereich der Offenen Kinder-und Jugendarbeit hält die Stadt zwei Jugendzentren bereit. (Das Katholische Jugendzentrum LIVE und das Evangelische Jugendzentrum). Zudem wird die Kinder-und Jugendarbeit durch diverse Vereine und Verbände mitgestaltet. Für Kinder und Jugendliche bietet der Freizeitpark mit verschiedenen Sport- und Freizeitanlagen, wie Spielplätze oder Minigolf, unterschiedliche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Skaterpark, Bikerpark, Stadtpark, Schwimmbad und mehrere Ausgehmöglichkeiten bilden weitere formelle Treffpunkte für Jugendliche.

  • Sozialstruktur

Das LIVE liegt zentral an der Hauptstraße in einem Wohngebiet mit Ein- und Mehrgenerationenhäusern, Sozialwohnungen und Gewerbe.
Die Kinder und Jugendlichen kommen aus verschiedenen sozialen Schichten, wobei die Mittelschicht und Sozialschicht am häufigsten in der Einrichtung vertreten sind. Der Anteil der Familien mit Migrationshintergrund liegt bei den Besuchern bei 37,5%.

  1. Ressourcen
  • Finanzielle Ressourcen

Das LIVE St. Martin wird von der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin Rheinbach getragen und erhält weitere Zuschüsse zur Finanzierung durch die Stadt Rheinbach, das Land NRW und das Erzbistum Köln.

  • Personalmanagement

Das LIVE verfügt derzeit über drei pädagogische Fachstellen mit einem Stundenumfang von insgesamt 107,25 Stunden. Außerdem bietet das LIVE St. Martin eine Stelle für einen Freiwilligen Dienst an.

Projektorientierte Programmpunkte (z.B. Internetcafé, Fußballtreff) werden durch Jugendgruppenleiter mit einem Umfang von insgesamt 4 Stunden pro Woche auf Basis einer Aufwandsentschädigung abgedeckt. 

  • Partizipation und Ehrenamt

Mit dem Ziel der Partizipation sollen die Jugendlichen aktiv in die Abläufe des LIVE St. Martin miteinbezogen werden. Dazu gehört zum einem das Planen und die Durchführung von kleineren Angeboten und Projekten und zum anderem die Übernahme von Tätigkeiten im Offenen Treff, in Form von Thekendienst oder Begleitung von Ausflügen. Dabei soll die Eigenverantwortlichkeit, aber auch die Identifikation mit dem Haus gestärkt werden. Im Rahmen der Planbar haben die Besucher die Möglichkeit als festes Orga-Team ihre eigenen Wünsche, aber auch die Bedürfnisse der anderen Kinder miteinzubringen und aktiv das Programm innerhalb und außerhalb der Einrichtung zu gestalten.

  • Räumlichkeiten und Ausstattung

Um den verschiedenen Besuchern unserer Einrichtung genügend „Frei-Räume“ zu bieten, in denen sie sich wohlfühlen können und ihre verschiedenen Bedürfnisse beachtet werden, bedarf es einer ständigen Reflexion und Angleichung der Räume bezüglich ihrer Nutzung.

Keller

  • Lagerraum Spielmaterial
  • Kegelbahn, Darts
  • Bastelkeller/Werkraum

Erdgeschoss

  • Bistro
  • Entspannungsraum/Leseraum
  • Küche/Fitnessraum/Gruppenraum
  • Flur als Aufenthaltsraum mit Tischtennisplatte
  • WC-Mädchen/WC-Jungen
  • Behindertengerechte Toilette
  • Besprechungszimmer
  • WC-Personal
  1. Etage
  • Internetcafé
  • Billiardraum
  • Saal mit Musik- und Lichtanlage sowie Spiegelwand
  • Saalküche
  • Flur als Aufenthaltsraum
  • Büro
  • WC-Mädchen/WC-Jungen

Garten/Außengelände

  • Ein Spielfeld mit
    • Zwei Basketballkörben
    • Zwei Fußballtoren
  • Trampolin
  • Sitzecke
  • Tischtennisplatte
  1. Arbeitsschwerpunkte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im LIVE

4.1 Pädagogische Handlungsansätze
Als Haus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit schaffen wir den Kindern und Jugendlichen einen Freiraum, in dem sie sich aufhalten und entfalten können und bieten ihnen vielfältige pädagogische Angebote für ihre Freizeitgestaltung. Dabei orientieren wir uns an den verschiedenen Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen und versuchen unsere Angebote nach deren Bedürfnissen auszurichten. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen berücksichtigt. Im Rahmen unserer Bildungsarbeit gehören insbesondere die politische, sozial-gesellschaftspolitische und kulturelle Bildung, die Medienpädagogik, die Bildung des Umweltbewusstseins sowie die Einstellung zur technischen Entwicklung zu unseren Aufgaben.

4.2 Arbeitsprinzipien

Partizipation
Wir fördern die aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Dabei unterstützen wir die Mitbestimmung und Gestaltung an Entscheidungsprozessen, beispielsweise in Bezug auf Angebotsgestaltungen oder der Hausordnung, bis hin zur Entwicklung von ehrenamtlichem Engagement und zur Selbstverwaltung von „Frei- Räumen“ im LIVE St. Martin.

Offenheit 
Wir sind allen Kindern und Jugendlichen gegenüber offen und unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen, konfessionellen oder nationalen Herkunft. Jeder kann zu uns kommen und mitmachen.

Freiwilligkeit 
An allen Projekten und Angeboten des LIVE St. Martin können die Kinder und Jugendlichen freiwillig teilnehmen und haben die Möglichkeit mitzuwirken.

Lebensweltorientierung
Wir berücksichtigen in unserer Arbeit die jeweiligen Lebenslagen (örtliche und sozio-strukturelle Bedingungen) der Kinder und Jugendlichen.

Inklusion
Wir berücksichtigen insbesondere die Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, mit Behinderung, sowie sozial und kulturell benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dabei wirken wir der Ausgrenzung einzelner Zielgruppen entgegen und stärken ihre Position.

Freizeit 
Wir bieten den Kindern und Jugendlichen einen Lebens- und Erlebnisraum für ihre Freizeit.

Beziehung
Wir verstehen uns als Begleiter und Berater der Kinder und Jugendlichen in einem wertschätzenden Umgang und sind stets für sie da.

Angebote
Unsere Angebote sind facettenreich und an den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen orientiert. Sie sind niedrigschwellig, das heißt, sie sollen für alle zugänglich und erreichbar sein und keine finanzielle Hürde darstellen (insbesondere kulturelle Veranstaltungen, wie Ausflüge und Inhalte unserer Ferienprogramme).

Kompetenzen fördern/ Persönlichkeitsbildung
Wir unterstützen Kinder und Jugendliche in der Entwicklung und Erweiterung ihrer Fähigkeiten und Sozialkompetenzen und begleiten sie bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

4.3 Arbeitsschwerpunkte

Offener Treff
Als zentraler Bestandteil unserer Arbeit liegt der Fokus auf dem Offenen Treff mit seinen vielfältigen Angeboten, sowie der Feriengestaltung/Stadtranderholung.
Im Offenen Treff  haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich ungezwungen aufzuhalten und das vorhandene Angebot des Hauses zu nutzen. Die Beratung soll so gestaltet werden, dass die Jugendlichen sich verstanden und als Subjekt wahrgenommen fühlen. Die Angebote des Kinder- und Jugendzentrums LIVE St. Martin sind stets an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientiert, so auch die Inhalte unserer Ferienprogramme/Stadtranderholung.

Geschlechterspezifische Angebote
Im Rahmen der Gender-Arbeit finden geschlechterspezifische Angebote (Mädchentreff und Jungendtreff) statt. Diese bieten für Mädchen und Jungen einen Schutzraum, in dem sie sich austauschen können, wahrgenommen werden und Hilfestellung erfahren.

Geschlechtsspezifisches Angebot „Mädchentreff“
Das Kinder- und Jugendzentrum LIVE St. Martin hat einen Mädchentreff. Wir machen hier „mädchentypische“ aber auch „mädchenuntypische“ Sachen. Das Angebot orientiert sich an den aktuellen Lebenswelten und Bedürfnissen der Mädchen. Der Mädchentreff soll einen geschützten „Frei-Raum“ bieten, in dem sie sich entfalten, etwas trauen, wohlfühlen, mitgestalten und bestimmen können.
Wir machen gemeinsam: Kinobesuche, gemeinsames Kochen und Essen, basteln oder verschiedene Ausflüge.

Geschlechtsspezifisches Angebot „Jungentreff“
Im Jungentreff werden hauptsächlich „jungentypische“ Aktionen angeboten, die sich an den Lebenswelten der Jungen orientiert. Der Jungentreff soll einen geschützten „Frei-Raum“ bieten, in dem sie sich entfalten, etwas trauen, wohlfühlen, mitgestalten und bestimmen können.
Wir spielen an der Konsole, Kochen und Essen gemeinsam, treiben Sport oder planen verschiedene Turniere und Ausflüge.

Projekte
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit liegt in den Projekten, die jährlich variieren. Ganz speziell an den Bedürfnissen der Besucher orientiert, die klar geäußert werden oder aber wo das Team Handlungsbedarf sieht, werden passende Projekte initiiert. Unser Hauptaugenmerk liegt hier auf der kulturellen Bildung, präventiven Maßnahmen, Medienpädagogik und Partizipation. Im Rahmen der kulturellen Bildung gab es beispielsweise ein Film- und Tanzprojekt und die Einrichtung eines Kulturcafés. Aber auch präventive Projekte, wie Selbstsicherheitstraining für Mädchen oder ein Coolness-Training für Jungen, sowie bauliche Erneuerungen, wie technische Ausstattungen, werden projektorientiert angeboten. Die Kosten werden überwiegend durch Fördergelder finanziert. Ganz im Sinne der Partizipation wurde 2013 die Planbar eingerichtet.

Dezentrales Angebot auf den Ortschaften
In Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinbach bietet das LIVE St. Martin auf den Ortschaften Wormersdorf und Oberdrees einmal pro Woche einen Offenen Treff für fünf Stunden an. Konzeptionell richtet sich die Arbeit auf den Ortschaften nach der pädagogischen Arbeit im LIVE und gilt somit als erweitertes Angebot an einem anderen Standort.

4.4 Kurzbeschreibungen der Angebote und Treffs

4.4.1 Wöchentliche Angebote
Im wechselnden Rhythmus werden wöchentlich verschiedene Aktionen aus dem kreativen, sportlichen und kulinarischen Bereich angeboten. Regelmäßig werden jungenspezifische und auch mädchenspezifische Angebote geschaffen.

Dienstags ist von 15:00 bis 20:00 Uhr der Offene Treff in Oberdrees
Im Untergeschoss der Kindertagesstätte am Locher Weg neben der Mehrzweckhalle findet der Offene Treff statt. Dort können sich die Besucher u.a. am Kicker messen, leckere Snacks zubereiten, an der Konsole oder Gesellschaftsspiele spielen, einfach mal chillen, Tischtennisspielen, Musik hören und vieles mehr.

Donnerstags ist von 15.00-20:00 Uhr der Offene Treff in Wormersdorf
Im Obergeschoss der Sakristei St. Martin in der Wormersdorfer Straße. Auch hier können sich die Besucher im Offenen Treff leckere Snacks zubereiten, Gesellschaftsspiele spielen, einfach mal chillen, Tischtennisspielen, Musik hören, an der Konsole zocken, Freunde treffen und vieles mehr.

„Mädchenspezifische Angebote“
Wir bieten den Mädchen einen Raum, in dem sie sich entfalten, etwas trauen, wohlfühlen, mitgestalten und bestimmen können. Hier erleben wir etwas zusammen unter Mädchen.

„Jungenspezifische Angebote“
Es werden ausschließlich Angebote für Jungen gemacht. Hier dürfen die Jungen entscheiden, was gemacht wird. Der Jungentreff ist ein Ort zum Bestimmen und Spaß haben.

„Kochangebote“
Die Kinder und Jugendlichen können hier Fertigkeiten des Kochens lernen, etwas selbst und gemeinsam herstellen, zubereiten, dabei kreativ sein, gemeinsam essen und zum Schluss alle von dem gemeinsamen Werk probieren lassen. Auch hier ist uns die Mitbestimmung der Kinder und Jugendlichen wichtig, sie können eigene Ideen, Anregungen und Vorschläge mit einbringen.

Freitags ist von 15:15 bis 17:00 Uhr der Sporttreff
Jeden Freitag haben wir die Möglichkeit die Turnhalle der Realschule zu nutzen. Treffen ist um 15:15 Uhr im LIVE St. Martin, von dort gehen wir gemeinsam in die Halle. Welche Spiel- und Sportarten stattfinden entscheiden die Teilnehmer.

„Kegeln“
Wir spielen verschiedene Kegelspiele, halten uns gemeinsam an Regeln und spielen zusammen beispielsweise kleine und große Hausnummer.

Das Internetcafé hat täglich von 18:00 bis 19:30 Uhr für die Kinder und Jugendlichen geöffnet. Hier kann man in Anwesenheit eines Betreuers im Internet surfen. Für Hausaufgabenrecherchen, Praktikumsberichte oder Bewerbungen kann das Internetcafé auch außerhalb der oben genannten Öffnungszeiten genutzt werden.  

Bei allen Angeboten wird die Mitbestimmung der Kinder und Jugendlichen gefördert, sie haben hier die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Anregungen an uns weiterzugeben.

Das Kulturcafé findet alle zwei Monate statt. Eine Woche lang wird ein bestimmtes Land vorgestellt. In dieser Zeit werden ländertypische Gerichte, Spiele, Bräuche und Sitten im Rahmen des Offenen Treffs durchlaufen.

4.4.2 Ferienprogramme

Osterferien, Sommerferien und Herbstferien
In den Schulferien ist das LIVE täglich von 14:00-19:00 Uhr geöffnet. Zweimal in der Woche werden kleinere Ausflüge, beispielsweise zum Reiten oder Bowling angeboten. Kreative Bastelangebote, sowie sportlich aktive Aktionen runden die Ferienprogramme im Haus ab. Nur für die Ausflüge sind eine Anmeldung und ein geringer Teilnehmerbeitrag erforderlich.

Stadtranderholung
In den Sommerferien findet jährlich die zweiwöchige Stadtranderholung statt. Die Stadtranderholung ist kein klassisches Konzept der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, da diese Aktion für eine fest angemeldete Gruppe für zwei Wochen angeboten wird. Finanziert wird die Stadtranderholung von der Stadt Rheinbach.

 

  1. Kooperation und Vernetzung

In verschiedenen Projekten arbeiten wir gerne mit anderen Vereinen und Einrichtungen auf freiwilliger Basis zusammen. Verschiedene positive Aspekte kommen dabei zum Tragen:

  • Steigerung der Qualität und Effektivität
  • Erfahrungs- und Informationsaustausch
  • Erweiterung des theoretischen und praktischen Wissens
  • Zusammenarbeit bei Projekten aber auch bei Problemen

5.1 Kooperationspartner

Die Zusammenarbeit findet auf vielen Ebenen mit unterschiedlichen Institutionen statt:

  • Rheinbach liest e.V.
  • Bücherei St. Martin
  • Skills4life
  • Förderverein LIVE St. Martin
  • Stadt Rheinbach
  • OGS Rheinbach/Carpe Diem e.V.
  • Arbeitskreis Mädchenarbeit
  • Arbeitskreis Jungenarbeit
  • Arbeitskreis Jungen- und Mädchenarbeit
  • Arbeitskreis Offene Kinder- und Jugendarbeit in Rheinbach
  • Katholische Jugendagentur Bonn
  • Neue Pfade
  • Evangelisches Jugendzentrum Rheinbach
  • lernen fördern
  • Der kleine Kayser, Buchhandlung
  1. Qualitätssichernde Maßnahmen

Zur Qualitätssicherung der Arbeit des pädagogischen Personals werden folgende Instrumente eingesetzt:

  • Mitarbeitergespräche
  • Leistungsorientierte Gespräche
  • Planungs- und reflexionsorientierte Teamgespräche
  • Wöchentliche Teamsitzungen
  • Teilnahme an fachbezogenen Seminaren, Fachtagungen und Fortbildungen
  • Supervision; kollegiale Fallberatung
  • Evaluation (intern/extern)
  • Regelmäßige Ausschusssitzungen mit Mitgliedern des Kirchenvorstandes